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Musik ist die Medizin des Geistes.

John Logan

Projekte

Musiktherapie

Die allgemeine Definition für Musiktherapie lautet: „Musiktherapie – als eine Form der Psychotherapie – verwendet die universelle Sprache der Musik als zentrales Medium in der Behandlung. Mit und in der Musik finden die wesentlichen Prozesse statt, die seelische Bedürfnisse und Störungen ebenso erfahrbar machen wie Potenziale, die dem Patienten zur Verfügung stehen“ (Quelle: „Praxisfelder der Musiktherapie “, Herausgeber: Musiktherapeutischer Arbeitskreis Stuttgart).

Ausgangsbasis ist eine respektvolle und achtsame therapeutische Beziehung, in der Vertrauen gedeihen kann.

Ebenen des musiktherapeutischen Prozesses

Je nach individueller Zielsetzung kann eine musiktherapeutische Behandlung ausschließlich auf der musikalisch-atmosphärischen Ebene erfolgen oder aber das prozessuale seelische Geschehen des Musikerlebens wird im therapeutischen Gespräch reflektiert, sodass bisher unbewusst gebliebene Inhalte – ungeschlossene seelische Gestalten, die nach Integration drängen – der bewussten Verarbeitung zugänglich werden. Darüber hinaus kann Musik als transzendierende Kraft zu einem sehr hilfreichen Medium in der Sterbebegleitung werden.

Zielgerichtete musiktherapeutische Interventionsformen

Musiktherapeutische Interventionsformen unterscheiden sich zielgruppenspezifisch. Wichtig sind in der palliativen Arbeit folgende:

  1. das Spielen gewünschter Musikstücke, intuitives improvisiertes Musizieren für Patienten und gemeinsames Musikhören;

  2. Lieder singen;

  3. klanggeleitete Hypnose, Klangmeditation und Klangmassage;

  4. freie Improvisation.

Die Musiktherapie in Ludwigsburg wird durch den Förderverein Palliativmedizin Ludwigsburg e.V. gefördert.

Erfahrungsberichte

Am Ende einer Entspannungssequenz mit der Tambura berichtete sie mit Tränen in den Augen „das war wunderbar! Ich konnte jetzt nochmal in meiner alten Heimat sein!“

„Ich wollte ich wäre ein Vogel und könnte mit Ihnen mitfliegen, Sie sind ein Engel!“

Ihm kamen dabei Tränen, er war sehr dankbar für diesen Moment des Innehaltens, wo er kurz loslassen konnte, was ihm in letzter Zeit gar nicht möglich war...